Drei Bushaltestellen werden für die Zukunft fit gemacht
Die Stadt Kriens investiert weiter in einen attraktiven, sicheren und zukunftsfähigen öffentlichen Verkehr. Im Jahr 2026 werden die Bushaltestellen Eichenspes, Busschleife Sidhalde und Pilatus-Bahnen umfassend saniert.
Die Sanierung der drei Bushaltestellen in Kriens steht im Zusammenhang mit der Umsetzung von AggloMobil 4. Damit werden die infrastrukturellen Voraussetzungen für das zukünftige Busangebot ab dem Fahrplanwechsel 2026/2027 geschaffen. Die Projekte tragen dazu bei, die langfristige Leistungsfähigkeit des Busnetzes zu sichern und zukünftige Linienführungen zu ermöglichen. «Diese Projekte sind ein wichtiger Schritt, um den öffentlichen Verkehr in den Krienser Quartieren zukunftsfähig und attraktiv weiterzuentwickeln. Damit verbessern wir nicht nur den Betrieb, sondern erhöhen auch die Sicherheit und den Komfort für alle Verkehrsteilnehmenden», erklärt Stadtrat Maurus Frey.
Neben der hindernisfreien Ausgestaltung der Haltestellen stehen die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Optimierung der Verkehrsabläufe im Fokus. Die vorgesehenen Massnahmen kommen nicht nur den Nutzenden des öffentlichen Verkehrs zugute, sondern erhöhen auch die Sicherheit und den Komfort für den Fuss- und Zweiradverkehr sowie für den motorisierten Individualverkehr. Mit der Erstellung von drei neuen Lichtsignalanlagen im Bereich der Haltekante Sidhalde wird die notwendige Dreipunktwendung der Busse für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer gestaltet.
Sidhalde: Erhöhung der Verkehrssicherheit
Im Bereich der Haltekante Sidhalde steht die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Vordergrund. Da es sich um eine Endstation handelt, muss der Bus mit einer Dreipunktwendung wenden. Für das Wendemanöver fährt der Bus von der Schattenbergstrasse rückwärts in die Sidhaldenstrasse ein. Dieses Fahrmanöver wird heute bereits fahrplanmässig ausgeführt. Die Sicht auf den Gegenverkehr aus der Sidhaldenstrasse ist jedoch beim Rückwärtsfahren eingeschränkt. Gemäss Richtlinie für den öffentlichen Verkehr darf nur mit der Unterstützung einer Hilfsperson rückwärtsgefahren werden. Zur Gewährleistung der Sicherheit ohne Hilfsperson wird daher eine Ampelanlage vorgesehen, die den Manövrierbereich verkehrsfrei hält. Ausserdem wird die Haltekante hindernisfrei ausgestaltet.
Pilatus-Bahnen: neue Wendeschlaufe
Mit der neuen Linienführung gemäss AggloMobil 4 muss ab Fahrplanwechsel 2027 der Bus auf dem Parkplatz der Pilatus-Bahnen wenden. Dazu wird dieser zu einer Wendeschlaufe umgestaltet. Bereits heute steht ein zusätzliches Kassenhäuschen der Pilatus-Bahnen AG auf diesem Parkplatz, wodurch der Fussgängerverkehr auf der Schlossstrasse erhöht wurde. Um ein sicheres Miteinander auf dieser Verkehrsfläche zu gewährleisten, wird eine Begegnungszone geschaffen.
Eichenspes: barrierefreier Zugang
Im Vordergrund steht im Eichenspes die Sanierung der Haltestelle gemäss Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG). Ergänzend stehen Massnahmen zur Verkehrsberuhigung, zur Lärmminderung sowie zur Erhöhung der Sicherheit im Schulhausbereich im Fokus. Auf der Zumhofstrasse ist hierzu die Einführung einer Tempo-30-Zone vorgesehen, welche ausserdem die Aufenthaltsqualität im Quartier nachhaltig verbessert.
Alle drei Haltestellen werden gemäss Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) hindernisfrei ausgebaut. Dadurch wird ein barrierefreier Zugang für alle Fahrgäste gewährleistet. Die Bauarbeiten sind im Jahr 2026 vorgesehen. Die Inbetriebnahme erfolgt rechtzeitig auf den Fahrplanwechsel 2026/2027.